Die zwanziger Jahre in Deutschland waren die Zeit der Weimarer Republik. Die Anfangsjahre bis 1923 waren von andauernden Umsturzversuchen von links und rechts und schließlich von der Inflationszeit geprägt.
Von 1924 bis 1929 herrschte relative Stabilität. Es ist die Zeit, die heute die Goldenen Zwanziger genannt wird. Ab 1929 verschlechterte sich durch die Weltwirtschaftskrise die Situation zusehens. Die politischen Kämpfe nahmen an Heftigkeit wieder zu.
In den 20ern wurde Insulin und Penicilin entdeckt, fanden Rechenmaschinen immer mehr Verbreitung und kamen Marken wie Tempo, Nivea und Odol auf.
Sekretärinnenschulen hatten zwischen den Kriegen regen Zulauf. Viele Frauenzeitschriften stellten aber noch immer die Ehe und nicht den Beruf in den Mittelpunkt.
Junge Leute liefen gerne Schlittschuhe. Sport begeisterte immer größere Menschenmengen. In Deutschland sahen 1925 immerhin 50 000 Fans das Endspiel um die Fußballmeisterschaft, in dem der 1. FC Nürnberg in Frankfurt am Main die Mannschaft des FSV Frankfurt mit 1:0 nach Verlängerung besiegte.
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