Informationen zu Italien Olivenöl
Vorab: wir wollen mit Ihnen ausschliesslich über direkt vor Ort, komplett beim Erzeuger gewonnenes Olivenöl sprechen.
Olivenöle, die aus verschiedenen Anbaugebieten Italiens oder gar des Mittelmeerraumes kommen und dann verschnitten werden, sollen hier nicht zur Sprache kommen.
Wir alle kennen es nicht mehr anders, als dass ein Wein aus einer bestimmten Domaine oder Lage, vom einem Weingut oder einem bestimmten Winzer kommt.
Bei Olivenöl ist das noch lange nicht selbstverständlich. Sie werden sogar Mühe haben, ein Olivenöl zu finden, das garantiert rein vor Ort vom Ölbauern produziert wird.
Doch nur ein solches Olivenöl kann ein wirklich gutes Öl mit einem eigenen Charakter sein.
Leider geben die derzeit gültigen Qualitätsbezeichnungen und Qualitätsstufen, sowie die Etiketten so gut wie keine Auskunft über diese unentbehrliche Merkmale eines wirklich wertvollen Olivenöls.
Künftig werden Olivenöle vermehrt die Klassifizierung DOP oder D.O.P. erhalten. DOP-Olivenöle haben einen zertifizierten Ursprung und müssen noch engere regional geprüfte Qualitätskriterien einhalten. Es besteht also eine gewisse Ähnlichkeit mit den Bezeichnungen DOC oder AOC beim Weinanbau.
DOP-Olivenöl ist noch nicht sehr verbreitet, weil die bürokratischen Hürden enorm und damit der Aufwand für die Olivenbauern sehr hoch ist.
Übrigends: seit März 2005 erlauben die strengen US-Richtlinien, dass bei reinen kalt gepressten Olivenölen auf dem Etikett für die gesundheitsfördende und Krebs hemmende Wirkung von Olivenöl geworben werden darf.
Vor kurzem konnte man von einem Verbrauchertest lesen, dass die meisten Bio-Olivenöle auf dem deutschen Markt mangelhaft sind. Das bestätigt unsere Auffassung: die getesteten und im deutschen Einzelhandel verbreiteten Olivenöle stammen alle von Bio-Markenherstellern wie Kattus und Rapunzel. Die genaue Herkunft des jeweiligen Olivenöls ist dabei nicht offensichtlich.
Es ist zu befürchten, dass diese Olivenöle von Grossbetrieben produziert werden.
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