Fährverbindungen nach Sizilien: die Fähre von Neapel nach Catania
Eine gute Alternative zur langen Fährverbindung von Genua nach Palermo ist die kürzere Strecke weiter im Süden.
Wenn sie in Neapel (ital. Napoli) mit Ihrem Auto auf die Fähre fahren, sparen Sie sich den recht stressigen Teil der Autobahn durch Calabrien.
Denn von Rom bis Neapel ist die Autobahn sehr gut ausgebaut (während der gesamten Strecke dreispurig) und Sie kommen flott voran. Nach Neapel (bzw. Salerno) endet die private Autobahn.
Dann müssen sie zwar keine Mautgebühr mehr bezahlen, aber entsprechend ungemütlich wird die Autobahn. Auf der bergigen Strecke reihen sich die Baustellen aneinander.
In Italien ist die autostrada del sole, also die Autobahn der Sonne, Richtung Sizilien gleichermaßen Witz wie Ärgernis geworden. Seit 20 Jahren wird an der Straße der überfällige Ausbau betrieben.
Zugegebener Maßen ist das relativ dünnbesiedelte Gebiet mit zum Teil schroffen Berghängen schwer zu erschließen. Und an dem Großprojekt treten vermehrt Veruntreuung der Baugelder und Betrug auf.
Doch das wissen um die Probleme macht die Autofahrt auch nicht vergnüglicher. Zumal an der Strecke wenige Sehenswürdigkeiten liegen.
Da ist die halbtägige Schiffsreise von Neapel nach Catania eine gute Alternative.
Sind Sie mit der Fähre in Catania eingetroffen, können Sie sich sofort an die Erkundung des östlichen Teils Siziliens begeben. Denn von Catania erreichen Sie bequem Siracusa, Taormina, Messina und den Ätna.
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