Informationen zum Wein Barolo Jahrgang 1952
Barolo ist eine DOCG für trockenen Rotwein in der italienischen Region Piemont, die nach dem gleichnamigen 15 Kilometer südlich von Alba gelegenen Ort benannt ist.
DOCG heißt Dominazione d'origine controllata geografica, auf deutsch geografisch kontrolliertes Ursprungsgebiet.
Nach der DOC-Klassifizierung wurde die DOCG-Klassifikation im Jahre 1980 erteilt, die auch die Erlaubnis beinhaltet, dass Einzellagen-Namen auf dem Flaschen-Etikett aufscheinen dürfen. Der Barolo wird zu 100 Prozent reinsortig aus der Nebbiolo gekeltert (die früher erlaubte Zugabe von Barbera ist nicht mehr erlaubt), die hier beste Bedingungen vorfindet.
Das Gebiet mit knapp 1.300 Hektar Rebflächen (die in ebenso viele Parzellen aufgeteilt sind) in den Langhe-Bergen umfasst die Gemarkungen (bzw. auch nur Teile davon) Barolo, Castiglione Falletto, Cherasco, Grinziano, La Morra (mit einem Drittel der Fläche der weitaus größte Bereich), Monforte d´Alba, NovelloRossi, Serralunga d´Alba und Verduno. Es sind vorwiegend Südlagen auf steilen Hängen. Auf die historischen Kernbereiche Barolo, Castiglione Falletto, La Morra, Monforte und Serralunga entfallen mehr als 80 Prozent der Produktion.
Die Kleinteiligkeit der von einzelnen Winzern bewirtschafteten Rebflächen ist typisch für das Anbaugebiet. Auch bedeutende Weingüter verfügen oft nur über 7-8 Hektar Weinberg. Dieser Umstand führt bei den Produzenten zu einer aufwändigen Pflege des überschaubaren Rebbestandes.
Große Massenproduzenten sind selten. Selbst die Winzergenossenschaften wie OrFeVi oder Enopolio di Bubbio gehören noch nicht zu den industriellen Großbetrieben.
Die Wachstumsbedingungen im Piemont sind nicht unbedingt einfach. Die Nebbiolo-Rebe bildet die alleinige Grundlage des Barolo. Diese Rebe reift erst sehr spät aus. Bei der in der kalten Jahreszeit im November und Dezember erfolgenden Gärung waren nur unzureichende Hefen vorhanden. Damit verblieb immer eine relativ hohe Restsüße im Wein.
Es dauerte bis zum 19.Jahrhundert, um den Barolo und den Barbaresco zu einem trocken ausgebauten Rotwein zu machen.
Um das Problem der piemonteser Weine zu lösen, wurde damals von Giulietta Falletti (der Marquesa von Barolo) der französische Önologe Louis Oudart (ein Enkel des französischen Finanzministers Colbert) ins Piemont geholt. Oudart bewirkte auf dem Weingut der Marchesi di Barolo die entscheidenden Veränderungen (ähnliche Unterstützung leistete er später auch beim Barbaresco), in dem er u.a. den Gärprozeß in neu ausgebaute, unterirdische Weinkeller verlegte und für gleichbleibende optimale Temperaturen sorgte.
Damit begann der unaufhaltsame Siegeszug des Barolo. Das Weingut der Marchesi di Barolo gilt als der Ursprung des heutigen trockenen Barolo.
Der Wein braucht eine lange Reifezeit von bis zu zehn Jahren, um die Gerbstoffhärte komplett abzulegen, die Farbe wandelt sich dabei von rubin zu ziegelrot. Er ist extrem lange haltbar. Die Mindeslagerzeit beträgt drei Jahre (davon zwei im Holzfass), für den Riserva fünf Jahre. Der Mindest-Alkohol-Gehalt beträgt 13% vol.
Wein 1952: Ein edler Wein aus dem Jahrgang 1952. Wein von 1952 aus Frankreich: Bordeaux, Burgund / Bourgogne, Rhone, aus Italien: Piemont und Toskana.
Ein großer Vorteil, wenn Sie einen Barolo von 1952 oder Barbaresco von 1952 kaufen. Sie erhalten vom Jahr 1952 die besten Barolo oder Barbaresco von den Cru-Lagen des Piemont wesentlich günstiger als vergleichbare französische Weine.
Hier gehts zum Wein 1952.
Edle Weine vom Jahrgang 1952 aus dem Piemont. Barolo 1952, Barbaresco 1952, Nebbiolo 1952, Dolcetto 1952, Gattinara 1952
Selbstverständlich steht auf jeder Weinflasche die originale Jahreszahl aus dem Jahrgang 1952
|