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Chateau Mouton Rothschild 1954 - ein seltener Jahrgang


Besondere Geschenke aus dem Geburtsjahr

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Chateau Mouton Rothschild 1954 - ein seltener Jahrgang

Etikett Mouton Rothschild 1954
Der Jahrgang 1954 gilt als ein sehr schwieriger Jahrgang. Die Witterungsbedingungen waren für eine gleichmäßige Blüte und das vollständige ausreifen der Trauben nicht gut genug. Vor allem der Sommer verlief zu kalt und zu nass. Zudem fehlten wichtige Kenntnisse, wie man mit dem unzureichendem Rebgut umzugehen hatte. Mit strenger Selektion und rechtzeitigem Behandeln der Reben würde man heute besser mit einem so schlechtem Weinwetter umgehen können.

Auf Mouton Rothschild hatte man schon sehr früh angefangen, mit höherem Aufwand bessere Weine zu produzieren. Der Chateau Mouton schnitt in der ohnehin sehr guten Phase dieses Weinguts unter den 1er Grand Cru Classés im Jahr 1954 am Besten ab.
Man muss allerdings auf sehr gut erhaltene Flaschen achten. Ein schwächelnder Korken und ein daraus resultierender schlechter Füllstand (muss mindestens very top schoulder sein) macht auch einem Mouton Rothschild von 1954 den Garaus.
Grundsätzlich gilt, daß nur noch sehr wenige Flaschen des 1954er Chateau Mouton weltweit existieren dürften. Die wenigen Exemplare sind daher heiß begehrt.
Für das Jahr 1954 entsteht der (scheinbare) Widerspruch, daß ein eigentlich schlechter Jahrgang, Weine mit einem hohen Wert als Investition bietet.

Das berühmte Weingut Chateau Mouton Rothschild liegt in der Appellation Pauillac im Médoc. Das Anwesen wurde im 18. Jahrhundert vom Baron de Brane gekauft und hieß „Château Brane-Mouton“. Die Geschichte der Rothschilds begann am 11. Mai 1853. An diesem Tag kaufte Baron Nathaniel Rothschild (1812-1870) vom englischen Zweig dieser Familie, den Besitz mit damals 35 Hektar Rebfläche für die Summe von 1,124 Millionen Francs vom damaligen Besitzer, dem Marquis de Ségur. Er gab ihm den Namen „Château Mouton-Rothschild“. Zu jener Zeit bestand das Weingut nur aus einigen Scheunen und Hallen, ein „Château“ gab es noch nicht.

Bei der im Jahre 1855 erfolgten Bordeaux-Klassifizierung erhielt das Weingut „nur“ den zweiten Rang „Deuxième Cru Classé“. Man fügte aber sozusagen als „Trostpflaster“ den Titel „Premier des Seconds“ (Erster der Zweiten) hinzu.
Nächster Rothschild war James (1844-1881), der mit dem Bau eines herrschaftlichen Hauses begann. Es wurde erst nach seinem Tod durch seine Witwe beendet. Auf James Rothschild folgte sein Sohn Henri (1872-1947), der aber weniger an Wein, als an Kunst interessiert war.
Der jüngste Sohn von Henri: Philippe de Rothschild (1902–1988) war schließlich die prägende Persönlichkeit der Mouton-Besitzer. Er erbte das Weingut im Jahre 1922 und übernahm damit im Alter von nur 20 Jahren die Verantwortung über Schloss und Weingut. Mit ihm begann der über 50 Jahre währende Kampf um die Einstufung als „Premier Cru Classé“. Er kreierte den berühmten Wahlspruch „Premier ne puis, second ne daigne, Mouton suis“ (Erster darf ich nicht sein, Zweiter mag ich nicht sein; Mouton bin ich). Im Jahre 1924 erfand der Baron die Bezeichnung „Mise en bouteilles au Château“, welche die Herkunft und die Abfüllung auf dem am Etikett angegebenen Weingut garantierte. Die Besitzer der anderen „Premiers Crus“ übernahmen dies auch für ihre Weine. Schließlich wurde auf des Barons Initiative die „Association des Premier Crus“ gegründet, der sich 1929 auch das Château d´Yquem anschloss.
Mit seinem berühmten Kellermeister Raoul Blondin, der insgesamt 60 Mouton-Jahrgänge kreierte, kämpfte der Baron 51 Jahre lang um die Anerkennung des Weines als Erstes Gewächs. Die Qualität der Weine von Mouton Rothschild war nie umstritten, doch man wollte die Klassifizierung von 1855 nicht durch eine einzelne Änderung angreifbar machen. Doch im Jahre 1973 war ihm endlich Erfolg beschieden und der neue Wahlspruch lautete nun: „Premier je suis, second je fus, Mouton ne change” (Erster bin ich, Zweiter war ich, Mouton ändert sich nicht).

Legendären Ruf genießt der Mouton-Rothschild Jahrgang 1945, der als Jahrhundertwein gilt. Das Etikett trägt den patriotischen Text „1945 – Année de la Victoire“ (Jahr des Sieges) mit dem von Winston Churchill (1874-1965) kreierten Zeichen „V“ für „Victory“. Von diesem Jahrgang gibt es noch kleine Bestände. Bei der Versteigerung von zwei Original-Kisten mit jeweils zwölf Flaschen im September 2006 in Beverly Hills (Kalifornien) durch das Auktions-Haus Christie´s wurde ein neuer Rekord aufgestellt. Die Kisten erreichten jeweils einen Preis von 290.000 Dollar, was einen Preis von über 24.000 Dollar per Flasche ergibt.

Anders als beim großen Konkurrenten Lafite Rothschild, dessen Etikett von gleichbleibender Schlichtheit ist, wechselte das Aussehen einer Flasche Chateau Mouton Rothschild bis 1945 bereits mehrmals und ab diesem Jahrgang sogar jährlich. Seit 1945 wird das Etikett der Weinflasche jedes Jahr von einem zeitgenössischen Künstler gestaltet. Der erste war der französische Maler Philippe Jullian, es folgten unter anderem Salvador Dali 1958, Richard Lippold 1959, Henry Moore 1964, Joan Miro 1969, Marc Chagall 1970, Wassily Kandinsky 1971, Pablo Picasso 1973, Andy Warhol 1975, Hisao Domoto 1979, Hans Hartung 1980, Francis Bacon 1990, Gu Gan 1996 und Ilya Kabakov 2002. Die Künstler erhalten als Honorar einige Kisten des betreffenden Jahrganges.
Das Logo des Hauses ist übrigens ein Widderkopf (Mouton = Hammel oder männliches Schaf); ein solcher aus Gold hängt in der Eingangshalle des Château. Ein Etikett mit dem Widderkopf wurde vom Plakatkünstler Jean Carlu (1900-1999) schon beim Jahrgang 1924 geschaffen.

Die Weinberge umfassen 80 Hektar Rebfläche, davon 76 Hektar mit roten und vier Hektar mit weißen Sorten. Das sind Cabernet Sauvignon (80%), Cabernet Franc (10%), Merlot (8%) und Petit Verdot (2%), sowie Sémillon (48%), Sauvignon Blanc (38%) und Muscadelle (14%). Der Rotwein wird 22 bis 24 Monate in ausschließlich zu 100% neuen Eichen-Fässern ausgebaut. Er verdankt dem Boden, einer Schotterschicht mit hohem Eisen- und Silikat-Gehalt, seinen besonderen Charakter. Man sollte ihn bestenfalls nicht vor zehn Jahren öffnen, die Lagerfähigkeit beträgt 60 Jahre und mehr. Er besticht durch eine intensive Note nach schwarzen Johannisbeeren, wobei das Tannin mehr überdeckt ist als bei den anderen großen Médoc-Weinen. Der Wein zählt zu den teuersten der Welt, im Besonderen gilt dies naturgemäß für ältere Jahrgänge. Im Dezember 2003 wurden in Genf bei einer Auktion für eine Jeroboam (vier Normalflaschen) des Jahrganges 1945 rund € 42.000 bezahlt.

Das Weingut wird seit 1989 von der dynamischen Tochter des Barons, der Baronesse Philippine de Rothschild-Sereys (geb. 1935) als Mehrheits-Aktionärin und Aufsichtsrats-Vorsitzende der AG gemeinsam mit ihren drei Kindern geführt.

Mouton Rothschild 1943  Mouton Rothschild 1957  Mouton Rothschild 1971  Mouton Rothschild 1975  Mouton Rothschild 1976  Mouton Rothschild 1979  Mouton Rothschild 1981
1943 - 1957 - 1971 - 1975 - 1976 - 1979 - 1981

 


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Jeder Wein ist eine seltene Kostbarkeit, sorgfältig über die Jahre in den grossen Weinkellern gehütet, um Ihr Fest aufs Genussvollste zu veredeln.

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Für einen kleinen Kreis von Weinkennern sind Weine eine Form der Geldanlage. Das gilt ganz besonders für die erstklassigen Weine wie Chateau Mouton Rothschild. Warum also nicht etwas schenken, das seinen Wert nicht nur behält, sondern sogar noch steigern kann?
Ein Weinliebhaber wird seinen Jahrgangswein in jedem Fall aufs höchste schätzen.
Natürlich sollten sie einen Wein wählen, der noch trinkbar ist. Denn selbst, wenn der Beschenkte seinen Jahrgang vielleicht lieber in seinem Weinkeller aufbewahrt, freut doch der Gedanke, dass er den Wein trinken könnte, wenn er wollte.
Dazu müssen Sie nicht unbedingt einen 1er Grand Cru, wie Chateau Mouton Rothschild, kaufen. Ein Grand Cru Classé oder ein "wichtiger" Cru Bourgeois sollte es je nach Jahrgang (Alter) aber schon sein.
 
 


Wein, Weingüter Gaja, Pio Cesare, Prunotto, Villa Antinori, Talbot, Pichon Longueville

Seltene Weine Chateau Mouton Rothschild 1954. 1954 ist ein sehr seltener Jahrgang