Weingeschenke - Geschenke für Weinliebhaber

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Wein und Geschenke


Besondere Geschenke aus dem Geburtsjahr

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Weingeschenke - Geschenke für Weinliebhaber

Weinkenner sind ein angenehmer Menschenschlag. Er ist ein Segen für alle Verwandte, Bekannte und Freunde, wenn Weihnachten oder der Geburtstag naht.
Statt sich den Kopf zerbrechen zu müssen: was schenke ich? - hat man sofort die Antwort parat: kein Problem, er mag doch Wein!

Was schenkt man einem Weinliebhaber? Einem Weinenthusiasten? Einem Weinkenner?
 

Hier meine sehr subjektiven Beobachtungen über Weingeschenke:

Zunächst der Ist-Zustand. Was wird geschenkt?

Da sind zumeist: Weinbücher, Dekantierkaraffen, Weinaccessoirs (meist ein Set aus Korkenzieher, Weinthermometer, Kapselschneider und Tropfring).

Vermissen Sie etwas? Dazu etwas später mehr.

Möglicherweise haben sie selbst schon solch ein Geschenk ausgewählt. Seien Sie gewiss, dass Sie dem Weinenthusiasten keinen übermäßig großen Gefallen getan haben.
Wahrscheinlich hat er sich nichts anmerken lassen. Weinliebhaber sind höfliche Menschen und haben zudem meist ein schlechtes Gewissen ihrem Umfeld gegenüber.
Weil Sie kaum zu bremsen sind, Ihre Weisheiten zu Wein mitzuteilen, kaum, dass eine Flasche auf dem Tisch erscheint. Und weil sie unverhältnismäßig viel Geld (jedenfalls in den Augen der Nicht-Wein-Enthusiasten) für etwas ausgeben, das sowieso nur weg getrunken wird.

Lassen Sie die Finger von diesen Wein-Geschenk-Ideen, wenn Sie einem Weinkenner eine echte Freude bereiten wollen!



Warum?

Es gibt sehr sehr viele Weinbücher. Sind sind einfach zu schreiben, fassen in Kurzform nur das zusammen, was ein Weinkenner sowieso schon weiß und sind deshalb zum Großteil völlig nutzlos.
Sobald jemand sich ernsthaft mit Wein beschäftigt, geht er schnurstracks den Weg vom Discounterwein zum anspruchsvollen, aufwändig gekelterten Winzerwein. Er sucht Spezialwissen und nicht Zusammenfassungen.
Weinbücher sind für ihn nur dann interessant, wenn sie sich detailliert, hochwertig und umfangreich mit dem Thema Wein befassen. Das Oxford Weinlexikon von Jancis Robinson ist so ein Buch, oder der Grand Atlas des vignobles de France.


Dekanter, Dekantierkaraffen. Ich habe derzeit vier davon zu Hause. Und nur, weil ich keinen großen Bekanntenkreis pflege.
Die Dekantierkaraffen werden gern verschenkt und von den Glasherstellern gern produziert, weil sie so schön groß und schwer sind, irgendwie wertig und nach Design aussehen.
De facto braucht man sie aber eigentlich fast nie. Wenn das Dekantieren eines Weines angebracht gewesen wäre, stellt man es meist erst fest, wenn es schon zu spät ist.
Ich trinke Wein meistens allein (meine Frau reichen ein paar Schluck aus meinem Glas). Da genieße ich, in aller Ruhe beobachten zu können, wie sich der Wein allmählich entwickelt. Ist er anfangs noch zu verschlossen, warte ich eben. Viele Weine entfalten sich erst am zweiten Probetag so richtig. Alte Weinraritäten sind nach dem Öffnen ohnehin sehr instabil und sollten in ihrer Entwicklung genau verfolgt werden.
Viel wichtiger als ein Dekanter ist für einen Weinliebhaber ein sehr gutes Weinglas!
Weinzubehör. Kästchen mit Weinaccessoirs sind überall zu finden. Sie werden ebenfalls gern produziert, weil sie sich (leider) gut verkaufen und obendrein mit Firmenlogos versehen lassen. Firmengeschenke dieser Art erfreuen leider kaum einen Weinbegeisterten.
Weinthermometer sind vollkommen überflüssig! Jemand, der sich für Wein interessiert weiß ganz genau, ob der Wein die richtige Temperatur hat oder nicht. Und er wird Ihnen das gern genau erklären!
Ist der Wein zu warm, haben sie es mit einem ernst zu nehmenden Unfall zu tun. Legen Sie den Wein für einige Zeit in den Kühlschrank oder sogar ins Gefrierfach.
Ist der Wein zu kalt (zum Beispiel wegen des Kühlschranks oder Gefrierfachs), dann lässt er sich im Glas mit den Händen sehr schnell aufwärmen.
Ohnehin wird der Wein am Tisch schnell warm. Also: kein Weinthermometer schenken!
Korkenzieher braucht man. Hat man aber meist schon. Und als Weinliebhaber oder Weinfachmann kann man schnell eine ganze Sammlung aufmachen.
Leider sind die Korkenzieher aus der Geschenkeabteilung oft mechanisch beeindruckend aber störanfällig oder schlicht ungeeignet.
Ich bevorzuge den einfachsten Screwpull ohne Mechanik.
 
Ist Ihnen eingefallen, was bei den Geschenken für Weinliebhaber fehlt? Na?

WEIN !

Keine Scheu. Jemandem, der sich mit Wein auskennt, Wein zu schenken, mag riskant erscheinen. Was, wenn der Weinkenner das Weingeschenk nur herablassend anschaut?
Keine Sorge. Gute Weine sind leider auch oft recht teuer. Sie müssen nur ungefähr herausfinden, auf welchem Weinkauf-Niveau sich der Weininteressierte normalerweise bewegt.

Sie können aber recht sicher sein, dass der durchschnittliche (nicht neureiche) Weintrinker ab einem Preis schon von Euro 20-30 jeden Wein als etwas Besonderes betrachtet.
Kennt der Beschenkte den Wein noch nicht, wird er sich neugierig an die Verkostung machen. Hat er den Wein schon einmal getrunken oder sogar selbst in seinem Weinkeller, wird er eine weitere Flasche mit Genugtuung in seinen Weinbestand aufnehmen.
Eher wird die Sache anspruchsvoll, wenn sie ein größeres Geschenk planen. Kleiner Tipp: wie wär's mit einem Wein vom Geburtsjahrgang?

 


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