Weinbewertung Robert Parker - die Parker Points

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Weinbewertung von Robert Parker - die Parker Points

Dem Namen des Weinkritikers Robert Parker begegnet man heutzutage schnell, wenn man sich ein wenig für Wein interessiert.
Spätestens wenn man die Werbeflyer von Weinhändlern liest, trifft man sie an, die Parker Points.

Worum handelt es sich bei diesen erstklassigen 91 oder 92 Parker Punkten, die den Wein zur Kaufverpflichtung werden lassen?

Punktesysteme zur Weinbewertung gibt es schon lange. Insbesondere englische Weinhändler und Weinkritiker bedienten sich einer numerischen Skala, um die Qualität eines Weines oder eines Weinjahrgangs zu beurteilen.
Neben der 100 Punkte-Skala sind noch ein 20 Punkte-System, sowie 3er und 5er Wertungen üblich.
Die Punktezahlen 0-69 sind eigentlich für den Weininteressierten irrelevant. Mit 70 bis 79 Punkten werden durchschnittliche Weine bewertet (oder manchmal an sich bessere, aber bei der Probe fehlerhafte Weine). Überdurchschnittliche Weine erhalten 80-89 Punkte, erstklassigen Weinen ist das letzte Segment von 90 bis 100 Parker-Punkten vorbehalten.

Chateau Mouton Rothschild Pauillac 1955 97 PP   Chateau Mouton Rothschild Pauillac 1983 91 PP   Chateau Mouton Rothschild Pauillac 1987 88 PP   Chateau Mouton Rothschild Pauillac 1988 92 PP
Die Parker-Punkte und Chateau Mouton Rothschild: Ganz nah an den 100 PP - der Jahrgang 1955 für Mouton mit 97 Parker-Punkten. 1982 und 1986 waren bei Mouton für Parker volle 100 Punkte, aber es geht auch etwas irdischer.
1983 (91 PP) und 1988 (92 PP) sind trotzdem beeindruckende Jahrgänge, die leider öfter unterschätzt werden. In dem etwas schwierigeren Jahrgang 1987 gelang Chateau Mouton laut Parker der Wein des Jahres (88 PP).


Es liegt in unserer menschlichen Natur und in der Natur numerischer Skalen, dass nach Maximierung gestrebt wird.
Sie können diesen Effekt per Selbstversuch schnell feststellen. Wenn Sie die Wahl zwischen einem 85 und einem 88 Punkte Wein haben, werden sie sich (wie jedermann) das vermeintlich Bessere gönnen. Obwohl der Wein mit 85 Punkten per Definition überdurchschnittlich ist. Weinhändler wissen das und erwähnen erst positive Punktezahlen ab 88/89 PP.
Die wahre Begeisterung setzt allerdings erst ab 90 Punkten ein und macht sich prompt beim Preisniveau der Weine bemerkbar. Weine mit den vollen 100 Parker-Punkten sind relativ selten. Solche Weine werden schnell zu Prestigeobjekten wie ein Rolls Royce und werden deshalb zu extremen Preisen gehandelt.
Der Einfluß des Weinkritikers Robert Parker und seiner Parker-Punkte war in den letzten 20-25 Jahren enorm. Verkaufszahlen, Weinpreise und sogar der Weinstil, den einige Weinproduzenten dem Geschmack Robert Parkers angepasst haben, lassen sich mit der Parkerisierung verbinden.
Allerdings sollte man Robert Parker nicht geradezu dämonisieren. Sein Erfolg hängt von einer grundlegenderen Entwicklung ab: dem wirtschaftlichen Aufschwung Asiens. Die Weinbewertungen mittels Parker Points bieten einen einfachen, verlässlichen Leitfaden, um einer stark gewachsenen Käuferschicht Spitzenweine zugänglich zu machen.

Man muss das alles aber nicht zu verbissen sehen. Zum Glück ist die Weinwelt sehr vielfältig. Empfehlungen von Weinkritikern (auch die von Robert Parker) können gute Tipps bieten. Es lohnt sich dabei, offen für unauffälligere Empfehlungen zu bleiben und die Neugier nicht zu verlieren. Fehlschläge und Enttäuschungen gehören zum Weingenuss dazu, können aber mit der nächsten guten Weinflasche bestens behoben werden.

Robert Parker Punkte Robert Parker nennt seinen Newsletter, der zwei Mal im Monat erscheint The wine advocat.
Das ist kein Zufall: Robert Parker ist studierter Rechtsanwalt. Der Jurist aus Baltimore (USA) machte Ende der siebziger Jahre sein Weininteresse zum Beruf und wollte sich frei von kommerziellen Interessen mit seinen Weinempfehlungen zum Anwalt der Verbraucher machen.
Es ist Ironie der Geschichte, dass der Einfluß der Parker-Punkte heute so groß geworden ist, dass ihm genau dies, die wirtschaftliche Beeinflussung des Weinmarktes und sogar es Weingeschmacks vorgeworfen wird.
Natürlich haben auch Weine aus alten Jahrgängen die magischen 100-Parker-Punkte erreicht. Hier die persönliche Top Ten Liste von Robert Parker: Château Margaux 1er Grand Cru Classé Margaux 1900, Château Mouton Rotschild (damals noch ! deuxieme) Grand Cru Classé Pauillac 1945, Château Cheval Blanc 1er Grand Cru Classé Saint Emilion 1947, Château Lafleur Pomerol 1947 (es gibt keine Pomerol Klassifizierung!), Hermitage La Chappelle Jaboulet Rhone 1961, Château Pétrus Pomerol 1961, Château Latour à Pomerol 1961, Côte Rotie La Mouline Guigal Rhone 1988, Ermitage Le Pavillon Chapoutier Rhone 1990 Chateauneuf du Pape Chateau Rayas Reserve Rhone 1990

Zu den ganz großen Weingütern, die jemals eine 100 Parker Punkte Wertung erhalten haben, gehören auch Chateau Leoville Las Cases 2eme Grand Cru Classé Saint Julien (u.a. 1982, 1998, 2009), Chateau Leoville Poyferre 2eme Grand Cru Classé Saint Julien, Chateau Lafite Rothschild 1er Grand Cru Classé Pauillac, Chateau Latour 1er Grand Cru Classé Pauillac, Chateau Rausan Segla 2eme Grand Cru Classé Margaux, Chateau Clos Fourtet 1er Grand Cru Classé Saint Emilion, Chateau Pichon Longueville Comtesse de Lalande 2eme Grand Cru Classé Saint Julien, Chateau Ausone 1er Grand Cru Classé Saint Emilion, Chateau Montrose 2eme Grand cru Classé St.Estephe, Chateau Cos d`Estournel 2eme Grand cru Classé St.Estephe.

 


Weine von jedem Jahrgang für einen besonderen Anlass.

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Jeder Wein ist eine seltene Kostbarkeit, sorgfältig über die Jahre in den grossen Weinkellern gehütet, um Ihr Fest aufs Genussvollste zu veredeln.

Jeder Jahrgangswein wird regelmässig auf seinen tadellosen Zustand überprüft. Sie finden in der Weindatenbank nur Weine, die die kritische Kontrolle des Sommeliers bestanden haben.

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Für einen kleinen Kreis von Weinkennern sind Weine eine Form der Geldanlage. Das gilt ganz besonders für die erstklassigen Weine wie Chateau Latour. Warum also nicht etwas schenken, das seinen Wert nicht nur behält, sondern sogar noch steigern kann?
Ein Weinliebhaber wird seinen Jahrgangswein in jedem Fall aufs höchste schätzen.
Natürlich sollten sie einen Wein wählen, der noch trinkbar ist. Denn selbst, wenn der Beschenkte seinen Jahrgang vielleicht lieber in seinem Weinkeller aufbewahrt, freut doch der Gedanke, dass er den Wein trinken könnte, wenn er wollte.

 


Die Weinbewertung von Robert Parker - die Parker Points oder Parker-Punkte