Die Weine von 1961 haben einen optimalen Füllstand. Er ist als Kürzel bei jedem Wein angegeben:
in - into neck
bn - base neck
vts - very top shoulder
ts - top shoulder
(ein schlechterer Füllstand ist für ältere Jahrgänge nicht zu empfehlen)
Sie erhalten zu jedem Wein von 1961 ein Weinportrait und Zertifikat. Darin wird Ihnen die Herkunft des Weines beschrieben und seine Echtheit bestätigt.
Alte, gereifte Weine, zum Beispiel Weine aus dem Jahr 1961, sind nur interessant, wenn sie von erstklassigen Weingütern stammen. Solche Weinproduzenten findet man vor allem im Bordeaux und im norditalienischen Piemont.
Und dort sind es die Anwesen mit Weinbergen in sogenannten Cru-Lagen, die seit alters her die rennomiertesten Weine der Welt erzeugen.
Im Bordeaux wachsen auf solchen Spitzenlagen die als Grand Cru klassifizierten Weine (Grand Cru Classé). Im Piemont werden auf den bevorzugten Rebhängen Barolo und Barbaresco produziert.
Neben den beiden Weinregionen Bordeaux und Piemont mit einer Vielzahl von sehr guten Chateaux und Weingütern gibt es noch einzelne interessante Weingebiete: die Cru-Lagen des Burgund, Chateauneuf du Pape an der Rhone, Brunello di Montalcino und einige Top-Chianti in der Toskana.
Wein 1961: Ein edler Wein aus dem Jahrgang 1961. Wein von 1961 aus Frankreich: Bordeaux, Burgund / Bourgogne, Rhone, aus Italien: Piemont und Toskana.
Selbstverständlich steht auf jeder Weinflasche die originale Jahreszahl aus dem Jahrgang 1961
Das Weinjahr 1961*
Einer der perfektesten Jahrgänge überhaupt. Die Ursache für die Reduzierung des Ertrags und damit die hohe Konzentration beim Rebgut waren heftige Regenfälle während der Blüte. Danach blieb es trocken und warm. Im September konnten dickschalige, sehr gut gereifte Trauben gelesen werden.
Kaum zu finden und 1961 unübertroffen: Chateau Latour (der erst nach 40-50 Jahren Trinkreife erreicht hat) und Chateau Petrus. Und ein Weingut der zweiten Reihe schuf mit dem 1961er Jahrgang eine Legende: Chateau Palmer.
Das erwähnte Weingut Chateau Palmer vereint in sich alle Aspekte, die eine Begegnung mit alten Weinen, wie aus dem Jahr 1961, zu einem geschichtsträchtigen Genuss werden lassen.
Es wurde 1817 nach seinem neuen Besitzer Charles Palmer benannt (die Englänger entdeckten die Weine des Bordeaux für das Ausland und schätzten die Weine besonders). Nach dem Bankrott Palmers 1843 wechselten die Besitzer mehrfach. Es wurden Restaurierungsarbeiten nötig, die während der Bordeauxklassifizierung 1855 noch nicht abgeschlossen waren.
Daraus resultierte der nur III. Rang des eigentlich hochzubewertenden Chateaus. Mit dem wunderbaren Jahrgang 1961 machte Chateau Palmer seinen Anspruch geltend, unter die besten Weingütern des Bordeaux zu gehören. Leider gibt es heute kaum noch Weine aus 1961 von Chateau Palmer.
Sehr groß auch unter den 1961er Weinen die Barolo bzw. Barbaresco von Giacomo Conterno und Angelo Gaja und weitere Barolo der wichtigsten piemonteser Weingüter.